Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias op. 70

Elias_A3_160318.indd

Bachchor und Bachorchester Würzburg zusammen mit hervorragenden Solisten am Samstag, 30. April 2016 um 20 Uhr in St. Johannis

Mit der denkwürdigen Aufführung der Matthäus-Passion Bachs im Jahre 1829 bekannte sich Mendelssohn zum barocken Oratorium, das ihm in seinen eigenen Beiträgen zur Erneuerung dieser Gattung, dem PAULUS (1836) und dem ELIAS (1846), als Vorbild diente.

Inhaltlich wurzelt der ELIAS in den Auseinandersetzungen, die sich im Volk Israel etwa zur Zeit des König Ahab zwischen Vertretern der Anhänger des Glaubens an den Gott des Volkes Israel, Jahwe, und den Befürwortern des Baalskultes zugetragen haben. Schlüsselfigur ist der Prophet Elias.

Den letzten Anstoß zur Komposition des ELIAS gab im Juni 1845 der Auftrag von Joseph Moore, dem Manager des Birmingham-Music-Festivals. Über die Aufführung des ELIAS in Birmingham am 26. August 1846 berichtet Mendelssohn: „Noch niemals ist ein Stück von mir bei der ersten Aufführung so vortrefflich gegangen und von den Musikern und den Zuhörern so begeistert aufgenommen worden, wie dies Oratorium. Nicht weniger als vier Chöre und vier Arien wurden wiederholt.”

Der ELIAS zählt heute zu den beliebtesten romantischen Chorwerken.

Am Samstag, 30. April 2016 um 20 Uhr in St. Johannis in Würzburg wird der Bachchor zusammen mit den hervorragenden Solisten Ina Siedlaczek-Berning (Sopran), Anna Lapkowskaja (Alt), Bernhard Schneider (Tenor) und Maximilian Lika (Bass) das Oratorium „Elias“ aufführen. Begleitet werden sie vom Bachorchester Würzburg. Die Leitung hat Matthias Querbach.

Karten gibt es im Vorverkauf im Falkenhaus oder im Pfarramt St. Johannis (Telefon 0931.322846). Restkarten an der Abendkasse.

Förderung durch das Kulturreferat der Stadt Würzburg