Rossini: Petite Messe solennelle

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Außergewöhnliche Besetzung: 2 Klaviere, Harmonium und Chor mit Solisten
Aufführung am Samstag, 16. Juli, 20 Uhr, St. Johannis Würzburg

Gioacchino Rossinis letztes großes Alterswerk ist die abendfüllende “Petite Messe solennelle”, die 1863 für die Einweihung der Privatkapelle des Grafen Pillet-Will entstand. Mit heiterer Traurigkeit tritt er vor seinen Schöpfer wie vor sein Publikum – über seine Messe sagte er: “Ich habe nicht mit Dissonanzen gespart, aber ich habe auch etwas Zucker hinein getan.“

Neben die Schlußtakte des Agnus Dei schrieb Rossini in sein Manuskript die Worte: “Lieber Gott – voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Ist es wirklich heilige Musik [musique sacrée], die ich gemacht habe oder ist es vermaledeite Musik [sacrée musique]? Ich wurde für die Opera buffa geboren, das weißt Du wohl! Wenig Wissen, ein bißchen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.”