Benefizkonzert am 08. Oktober 2017 um 17 Uhr, St. Johannis

Musik von Johann Sebastian Bach und Würzburger Komponisten

Sonntag, 08. Oktober 2017, 17 Uhr, St. Johannis Würzburg (Hofstallstr.)

Am Sonntag, den 08. Oktober 2017 findet um 17 Uhr in St. Johannis/Würzburg ein Benefizkonzert statt. Anna Haase (Mezzosopran), Prof. Jochen Müller-Brincken (Oboe) und Matthias Querbach (Orgel) musizieren Werke von Johann Sebastian Bach, Zsolt Gárdonyi, Berthold Hummel u.a. Der Eintritt ist frei. Sämtliche Spenden kommen der Kirchenmusik an St. Johannis zu Gute.

Prof. Jochen Müller-Brincken bei Friedrich Milde in Stuttgart und bei Ingo Goritzki an der Musikhochschule Hannover sowie zusätzlich in der Solistenklasse von Heinz Holliger in Freiburg/Brg.
Während des Studiums war er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und wurde nach dem Konzertexamen Oboist im Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken. Engagements als Solo-Oboist beim Philharmonischen Orchester Gelsenkirchen und als Solo-Englischhornist beim Radio-Symphonie-Orchester Berlin schlossen sich an. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, Preisträger der Silbermedaille beim Internationalen Musikwettbewerb der Stadt Genf sowie Preisträger beim internationalen Wettbewerb Prager Frühling.
Seit 1989 ist er Professor für Oboe und Kammermusik an der Hochschule für Musik in Würzburg, nachdem er in den vorhergehenden Jahren bereits Lehraufträge an der Musikhochschule in Hannover und an der Hochschule der Künste in Berlin wahrgenommen hatte.
Jochen Müller-Brincken gastiert als Solist mit namhaften Orchestern im In- und Ausland, war fünf Jahre lang Mitglied des Orchesters der Bayreuther Festspiele und übt eine rege kammermusikalische Tätigkeit aus, die durch zahlreiche Aufnahmen wie beispielsweise Schallplatten mit den Deutschen Bachsolisten, CD-Produktionen mit den Würzburger Bläsersolisten und dem Ensemble Villa Musica belegt wird.

Die Mezzosopranistin Anna Haase studierte in der Klasse von Prof. Tamar Rachum in Israel und schloß an der Tel Aviv Unversity das Artist‘s Diploma mit der Auszeichnung „summa cum laude“ ab.
Sie war Finalistin im Mozart-Wettbewerb Salzburg, Stipendiatin bei der Stiftung Villa Musica und besuchte Meisterkurse bei Hilde Zadek, Kurt Moll, Waltraud Meier, Rudolf Piernay, Marjana Lipovšek und Claudio del Monaco.
In ihrer vielseitigen Sängertätigkeit widmet sie sich zunehmend dem Konzertfach, der Kammermusik und dem Orchesterlied. Dabei umfasst ihr facettenreiches Repertoire weltliche und geistliche Werke in allen Epochen von C. Monteverdi über J. S. Bach und G. Mahler bis hin zu Uraufführungen.
Liederabende gab Anna Haase in München, Kopenhagen, Straßburg, Tel Aviv und Moskau. Konzertverpflichtungen haben sie durch ganz Europa, Israel, Russland, China und Brasilien geführt.
Die Mezzosopranistin hat mit renommierten Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Marek Janowski, Leos Svarovsky, Michael Hofstetter und Matthias Grünert zusammengearbeitet. Sie ist als Solistin von Chören wie den Thomanern, der Santa Cecilia, dem Dresdner Kreuzchor, und dem Chamber Choir of Europe eingeladen worden.
Bisher sind von ihr Tonträger wie G. Mahlers „Das Lied von der Erde“ und W. A. Mozarts „Apollo & Hyazinth“ erschienen. Mit den „Polnischen Liedern op. 74“ von Frédéric Chopin hat sie ein beachtetes Solo-Debut vorgelegt.